So vergehen alle Dinge

So sehen wir den Menschen bald reich, bald arm.
Heute ist er auf erhabener Höhe, morgen in Erniedrigung.
Von der Gesundheit fallen wir in Krankheit und vom Leben in den Tod.
So vergehen alle Dinge.
Wollte der Mensch sie halten, so vermag er’s nicht,
denn sie sind nicht sein. Sie sind ihm verliehen worden,
auf dass er sie nütze nach seinem Bedarf, nicht aber dass
er sie maßlos liebe und sie liebe außerhalb Gottes.

Katharina von Siena
 
Tag


für Tag


einen

Moment

anhalten,

innehalten ...